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UN-Konvention über...

Die UN-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Rechte und der Würde von Menschen mit Behinderung

Mit der Unterzeichnung der UN-Konvention verpflichten sich die Vertragsstaaten, dass Menschen mit Behinderung nicht auf Grund ihrer Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden sollen.

  1. „Jedes Kind hat einmalige Eigenschaften, Interessen und Fähigkeiten und Lernbedürfnisse“

  2. „Auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen müssen Zugang zu allgemeinen Schulen haben.“

  3. „Eine kindzentrierte Pädagogik soll der Vielfalt an Eigenschaften und Bedürfnissen Rechnung tragen.“

Deutschland hat die Konvention Anfang 2009 unterzeichnet. Sie ist seit März 2009 damit auch in NRW in Kraft getreten. Menschen mit Behinderung sollen demnach Zugang zu einem inklusiven, hochwertigen und unentgeltlichen Grundschulunterricht und einer entsprechenden Sekundarschulbildung haben und innerhalb des allgemeinen Bildungssystems die notwendigen Unterstützungen erhalten, um sich entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten zu entwickeln und erfolgreich lernen zu können.

Die sonderpädagogischen Stadteilteams orientieren sich in ihrer Arbeit an den Vorgaben der UN-Konvention, nämlich die Steigerung von integrativ/inklusiv und wohnortnah beschulten Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich bei Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lern-, Entwicklungs- und Lebenslagen sonderpädagogischer Förderbedarf verfestigt. Es geht insgesamt also darum, Kinder und Jugendliche so frühzeitig zu fördern, dass sich Unterstützungsbedarfe dort, „wo dies durch präventive sonderpädagogische Förderung möglich ist, nicht immer zu einem sonderpädagogischen Förderbedarf verfestigen“ (vgl. Eckpunktepapier 2007). Somit folgt die Arbeit der in der Kompetenzregion vor Ort tätigen Sonderpädagogen/-innen und Regelschulelehrer/-innen den Vorgaben und Zielen der UN-Konvention.